Besondere Ausgleichsregelung: Ab sofort Antragstellung zur Reduzierung der EEG-Umlage möglich

Ab sofort können stromkostenintensive Unternehmen und Schienenbahnunternehmen beim BAFA die Reduzierung der EEG-Umlage, die sogenannte Besondere Ausgleichsregelung beantragen.

Das elektronische Antragsportal auf der Internetseite des BAFA ist geöffnet.

Andreas Obersteller, Präsident des BAFA, unterstreicht: „Die Besondere Ausgleichsregelung sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Durch eine frühzeitige Antragstellung beim BAFA können Unternehmen ihre Planungssicherheit erhöhen. Gleichzeitig führt eine positive Entscheidung über den Antrag erstmals auch zu einer Begrenzung der Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG).

Die Frist zur Beantragung der Besonderen Ausgleichsregelung endet am 30. Juni 2017 (materielle Ausschlussfrist).

Frühzeitige Antragstellung bringt Unternehmen Planungssicherheit

Bei Antragseingang bis zum 15. Mai 2017 wird der Antrag unverzüglich auf Vollständigkeit geprüft. Liegen alle fristrelevanten Dokumente vor, erhält das Unternehmen eine entsprechende Bestätigung des BAFA. Andernfalls fordert das BAFA die Unternehmen auf, die fehlenden Dokumente bis zum Ablauf der Antragsfrist einzureichen.

Unternehmen, die bis zum 31. Mai 2017 einen vollständigen Antrag gestellt haben, erhalten nach einer umfassenden inhaltlichen Prüfung eine positive Vorabinformation, dass ein Begrenzungsbescheid erteilt werden kann. Der Bescheidversand erfolgt grundsätzlich zum Jahresende.

Das Online-Antragsformular sowie weitere Informationen zum Verfahren sind auf der Internetseite des BAFA unter www.bafa.de veröffentlicht.

Quelle: BAFA-Pressemitteilung

 

KBR - DIN EN ISO 50001 Energiemanagement DIN EN 16247

Energieaudit erledigt - und nun?

Alle Unternehmen, die kein kleines oder mittleres Unternehmen nach der EU KMU Definition sind, wurden durch die EU-Energieeffizienz-Richtlinie 2012/27/EU (EED) dazu verpflichtet ein  Energieaudit erstmals bis zum 5. Dezember 2015 durchzuführen.

Dies wurde nun bei fast allen betroffenen Unternehmen getan.

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