Druckluft - eine teure Energie

Fast jede Fabrik braucht sie, doch kaum jemand weiß, dass Druckluft eine der teuersten Energieformen ist. Die rationelle Nutzung von Druckluft birgt daher große Einsparpotentiale.

Nachfolgend einige Punkte an denen häufig die Effizienz der Anlagen erhöht werden kann:

Einsatz übergeordneter Steuerung, zur verbrauchsabhängigen Ansteuerung der richtigen Kompressoren sowie der Wartungs- und Störungsüberwachung.

Einsatz von Spitzenlastanlagen, Anlagen mit geringen Regelverlusten.

Einsatz von Mittellastanlagen um Größendifferenzen zwischen Spitzenlast und Grundlastanlagen abdecken zu können (Verhindern von Regellöchern).

Einsatz von Grundlastanlagen, besonders wirtschaftliche Anlagen die den ständig anstehenden Bedarf abdecken.

Einsatz von Wärmerückgewinnungssystemen, beispielsweise durch den Abgleich mit Prozesswärme und/oder Heizungssystemen (Luft / Wasser).

Optimierung der Druckluftaufbereitungskomponenten, durch Nutzung bedarfsgerecht gewählter Kältetrockner und regelmäßige Wartung der Filterkomponenten.

Ausreichend großer Druckluftbehälter als Puffer, zur Verringerung der Schalthäufigkeit des Kompressors.

Leckage Reduzierung, durch Abdichten des Leitungssystems, Druck absenken, Regelmäßige Leckage suche mit Ultraschallmessgerät, Abschaltungen oder Komponenten in nicht Produktionszeiten beziehungsweise Absperren des Leitungssystems mit einem Kugelhahn.

Leckagen in einem Leitungsnetz wirken wie Düsen, aus denen die Druckluft mit hoher Strömungsgeschwindigkeit austritt. Diese Leckstellen sind häufig Dauerverbraucher 24 Stunden pro Tag strömt die Druckluft aus.
Der Energieaufwand zum Ausgleich der dadurch entstehenden Druckluftverluste ist beträchtlich.

Quelle: http://www.drucklufttechnik.de

 

KBR - DIN EN ISO 50001 Energiemanagement DIN EN 16247

Energieaudit erledigt - und nun?

Alle Unternehmen, die kein kleines oder mittleres Unternehmen nach der EU KMU Definition sind, wurden durch die EU-Energieeffizienz-Richtlinie 2012/27/EU (EED) dazu verpflichtet ein  Energieaudit erstmals bis zum 5. Dezember 2015 durchzuführen.

Dies wurde nun bei fast allen betroffenen Unternehmen getan.

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