Unerklärlich hohe Stromrechnung einer Mietgesellschaft

Praxisbeispiel: Münchner Mietgesellschaft beauftragt Energiemanagement-Dienstleistungen von KBR!

Eine unerklärlich hohe Stromrechnung einer Münchner Mietgesellschaft veranlasst die Beauftragung  des energy +punkt.

Was ist passiert?

Die Stromkosten des allgemeinen Verbrauchstrom in einem Mietobjekt sind sukzessive im Vergleich zum Vorjahr angestiegen und haben in der Jahresabrechnung nicht nachvollziehbare Mehrkosten von rund 20.000€ verursacht.

 

Im ersten Schritt wurde das Lastprofil des Energieversorgers  gesichtet und festgestellt, dass sporadische Sprünge von ca. 100kW in den Daten auftauchen. Dem galt es nun auf die Schliche zu kommen. Nach einer Begehung vor Ort, der anschließenden Analyse aller Verbraucher und deren Gleichzeitigkeitsfaktoren wurde ergänzend noch eine Parallelmessung zum Energieversorger installiert. Dadurch wurde ein Defekt der Rampenheizung der Tiefgarage festgestellt.

Ein Sensor der Heizung hat sich nicht nur bei seiner eigentlichen Aufgabe aktiviert, nämlich im Winter die Einfahrt der Tiefgarage von Schnee und Eis frei zu halten, leider schaltete er auch bei höheren Temperaturen die elektrischen Heizmatten zu.

Zur Prävention wurde KBR als Energiemanager beauftragt um einen monatlichen Bericht (ohne Einsatz von zusätzlichen Messgeräten) zu erstellen und die Energiedaten zu analysieren. Falls nötig kann nun zeitnah bei zu hohen oder untypischen Verbräuchen reagiert werden.

Wie funktioniert das „messen ohne Messgerät“?

Das Unternehmen gibt seine MSCONS Daten des Energieversorgers frei und somit können die bereitgestellten MSCONS Daten in die Energiedatenmanagementsoftware visual energy  von KBR eingelesen werden und es stehen nun alle Analysetools der Software zur Verfügung.